Gerade in Zeiten des Übergangs (Kamboo Project wird Teil von BAMBOOS) – ist es wichtig, präsent zu sein und dranzubleiben. Unser Präsident Thomas Gilbert kommt gerade von einem 12-tätigen Aufenthalt aus Kambodscha zurück, wo er 17 Schulen angeschaut, bestehende Projekte inspiziert und neue Projekte ausgelotet hat.
Thomas hat sich insbesondere davon überzeugt, dass die Schulleitungen weiterhin mit grosser Eigenverantwortung die von uns verbesserte Schulinfrastruktur instandhalten, dass die Hygienepraktiken gelebt und dass Präsenzzeiten der Lernenden hochgehalten werden. Dank eurer Spenden aus dem ersten Halbjahr konnten zudem sechs neue Schulstipendien (Grundschule + Sekundarschule + Gymnasium) vergeben werden, wobei Thomas jede Schülerin und jeden Schüler persönlich treffen konnte.
Ausserdem wurde eine neue Grundschule, die Tropaeng Thom Grundschule, besucht, die grossen Sanierungsbedarf hat, gleichzeitig aber über junge, hoch motivierte Lehrkräfte verfügt, die vorankommen wollen. Wir haben beschlossen, diese Schule neu in unser Programm aufnehmen. Nach dem On-Boarding und dem Setzen von Prioritäten werden wir mit dem Fundraising beginnen. In den an die Schule angrenzenden Gemeinden gehen ungefähr 100 Kinder gar nicht zur Schule- genau das ist und bleibt aber unsere Kernkompetenz: benachteiligte Kids so früh als möglich einschulen und eine sichere Lernumgebung zur Verfügung zu stellen, um diese anschliessend der Schulleitung zu verantworten.
Zudem nahm Thomas als Ehrengast an einer bewegenden Zeremonie teil, bei der 103 Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse eines Gymnasiums den rundum erfolgreichen Abschluss eines mehrmonatigen Workshops zur Sensibilisierung der Bevölkerung hinsichtlich der Vermeidung von Frühverheiratung von Mädchen feierten.
Thomas: „Gerade solche Erfolgsmeldungen und der sichtbare Beweis, dass diese jungen Menschen bessere Chancen auf schulische Weiterentwicklung haben, gibt mir unglaubliche Energie, weiterzumachen. Es macht alles völlig Sinn. Man sieht förmlich die Zuversicht in den Gesichtern der jungen Menschen – und auch in jenen der Eltern.“
Kamboo Project hat mittlerweile sieben solcher Workshops durchgeführt und konnte dabei jeweils auf die volle Rückendeckung seitens der örtlichen Verwaltungs- und Erzeihungsbehörden zählen. Weitere sind schon für dieses Jahr geplant.
















